63-Jährige in Ismaning durch Wasserbombe verletzt – Bundespolizei sucht Zeugen

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

In Ismaning bei München ereignete sich am Donnerstag, den 28. Mai, ein Vorfall, bei dem eine 63-jährige Frau durch eine Wasserbombe verletzt wurde. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Wasserbombe trifft Pendlerin am Ismaninger S-Bahn-Haltepunkt

Gegen 19:20 Uhr wurde die Frau aus Wuppertal, als sie die S-Bahn am unterirdischen Haltepunkt Ismaning verließ, plötzlich von einer Wasserbombe getroffen. Diese war von der Oberfläche aus durch einen Sichtschacht auf den Bahnsteig geworfen worden. Der Aufprall ließ die Frau zu Boden stürzen, wobei sie nicht unerhebliche Verletzungen erlitt. Zusätzlich wurden ihre Sonnenbrille und das Display ihres Mobiltelefons beschädigt.

Unbekannte Zeugin leistet Hilfe

Eine bislang unbekannte junge Frau leistete der Verletzten sofort Hilfe und half ihr, sich vom Sturz zu erholen. Bereits gegen 18:52 Uhr war an derselben Stelle eine Wasserbombe geworfen worden, die jedoch einen anderen Mann nur knapp verfehlte.

Bundespolizei sucht Zeugen

Die Bundespolizeiinspektion München ermittelt nun sowohl wegen gefährlicher Körperverletzung als auch wegen Sachbeschädigung. Sie sucht insbesondere den unbekannten Mann, der fast getroffen wurde, die hilfsbereite junge Frau, sowie weitere Zeugen. Hinweise werden unter der Telefonnummer 089 515550 0 entgegengenommen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.