Mann mit Softairpistole und ohne Ticket im Nürnberger Hauptbahnhof kontrolliert

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Mittwochvormittag, dem 17. Juni, kontrollierte die Bundespolizeiinspektion Nürnberg im Hauptbahnhof einen 37-jährigen Mann, der zuvor ohne gültigen Fahrschein im ICE unterwegs war und eine Anscheinswaffe bei sich führte. Zudem lag gegen ihn ein bundesweites Hausverbot der Deutschen Bahn vor.

Verstoß im ICE 508 aufgedeckt

Gegen 11:45 Uhr wurde ein außer Dienst befindlicher Bundespolizist im ICE 508 in Richtung Nürnberg von einem Bahnmitarbeiter über einen Fahrgast ohne gültiges Ticket informiert. Der Polizist verständigte daraufhin die zuständige Bundespolizeiinspektion Nürnberg.

Anscheinswaffe sichergestellt

Bei der anschließenden Kontrolle am Nürnberger Hauptbahnhof entdeckten die Beamten eine Softairpistole in der Jackenaußentasche des deutschen Staatsbürgers. Diese wurde als Anscheinswaffe klassifiziert und sichergestellt. Weitere Überprüfungen ergaben, dass der Mann bereits mit einem Beförderungsausschluss und einem umfassenden Hausverbot für sämtliche Bahnhöfe der Deutschen Bahn belegt war.

Ermittlungsverfahren eingeleitet

Zudem bestanden gegen den Beschuldigten zwei Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaften Lüneburg und Bielefeld zur Aufenthaltsermittlung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder freigelassen. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Hausfriedensbruchs sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.