Polizei Großeinsatz am Bahnhof Dachau wegen randalierender Fans im ICE ohne Ergebnis

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Samstagabend des 1. Augusts sorgte eine Meldung über randalierende Fußballfans in einem ICE für einen größeren Polizeieinsatz am Bahnhof Dachau. Trotz umfangreicher Überprüfungen konnten weder Straftaten noch Sachbeschädigungen festgestellt werden.

Polizei reagiert auf Meldung über randalierende Fußballfans

Gegen 21:20 Uhr informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei über rund 15 bis 20 Fußballfans im ICE 681, die auf dem Weg nach München sein sollen und im Zug randalierten. Daraufhin wurde der ICE ungeplant am Bahnhof Dachau auf Gleis 4 gestoppt. Insgesamt setzten die Bundespolizeiinspektion München und das Polizeipräsidium Oberbayern Nord aus den umliegenden Landkreisen zahlreiche Streifen zur Überprüfung ein.

Keine Straftaten festgestellt

Die Einsatzkräfte vor Ort untersuchten das Bordbistro und befragten sowohl das Zugpersonal als auch Fans des TSV 1860 München. Laut bisherigen Erkenntnissen hatten die Fans lautstark Fangesänge angestimmt und mit den Händen gegen Wände, Scheiben und Decken geschlagen. Das Zugpersonal befürchtete Sachbeschädigungen und informierte vorsorglich die Polizei. Die Gruppe, die als mittelgradig alkoholisiert eingeschätzt wurde, wurde zur Ruhe ermahnt.

Weiterfahrt ohne Komplikationen

Gegen 22:00 Uhr setzte der ICE seine Fahrt, begleitet von neun Bundespolizeibeamten, in Richtung Münchner Hauptbahnhof fort. Während des Einsatzes verließen mehrere unbeteiligte Reisende den Zug am Bahnhof Dachau. Bei der Ankunft in München kam es zu keinen weiteren Zwischenfällen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.