München (ots) – Am späten Montagabend, dem 27. Juli, kam es am Hauptbahnhof München zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Eine Streife der Bundespolizei bemerkte gegen 23:15 Uhr einen lautstarken Streit zwischen einer Frau und einem Mann. Bei der anschließenden Kontrolle kam es zu einem aggressiven Verhalten.
Hitlergruß und Widerstand gegen Polizei
Während der Kontrolle zeigte die 26-jährige Deutsche den Hitlergruß und versuchte, die Einsatzkräfte anzugreifen. Die Polizisten konnten den Schlägen ausweichen. Als die Frau festgenommen werden sollte, stellte sich der 42-jährige Rumäne dazwischen, um die Festnahme zu verhindern. Zur Unterstützung trafen weitere Streifen der Bundespolizei ein.
Festnahme und Blutentnahme angeordnet
Nach ihrer Festnahme wurden die beiden zur Dienststelle in der Denisstraße gebracht. Dabei leistete die Frau erneut Widerstand und biss einer Beamtin ins Bein; die Polizistin blieb unverletzt. Atemalkoholtests ergaben bei der Deutschen einen Wert von 1,43 Promille und bei dem Rumänen, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, 2,26 Promille.
Ermittlungen und rechtliche Konsequenzen
Die Staatsanwaltschaft München I ordnete für beide Personen eine Blutentnahme und die Vorführung beim Haftrichter an. Die Bundespolizei München ermittelt gegen die 26-Jährige wegen des Verdachts der Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen sowie wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstands. Der 42-jährige Rumäne muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

