Am Ostermontag, den 6. April, ereignete sich im Bahnhof Bamberg ein Vorfall, bei dem ein afghanischer Staatsangehöriger gegen Beamte der Bundespolizei Widerstand leistete. Der 30-Jährige war zuvor im ICE 601 ohne gültigen Fahrschein unterwegs und weigerte sich, trotz Aufforderung durch einen Zugbegleiter, den Zug beim Zwischenstopp in Bamberg zu verlassen.
Bundespolizei greift ein
Um den Fahrtausschluss durchzusetzen, wurde die Bundespolizei hinzugezogen. Beim Halt des Zuges versuchte der Tatverdächtige, sich den Maßnahmen der Polizei zu entziehen, indem er durch den Zug rannte. Aufmerksame Reisende hielten ihn jedoch auf, sodass die Beamten ihn festnehmen und mit Handfesseln sichern konnten. Während der Festnahme leistete der Mann aktiv Widerstand.
Durchsuchung deckt Drogenfund auf
Auf dem Bundespolizeirevier in Bamberg wurde der Tatverdächtige durchsucht. Dabei fanden die Beamten 1,7 Gramm Crystal Meth. Ein Bereitschaftsrichter ordnete zudem eine Blutentnahme an. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt.
Leichte Verletzungen bei Polizeibeamten
Die Einsatzkräfte der Bundespolizei erlitten bei dem Widerstand leichte Verletzungen, blieben jedoch dienstfähig. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts auf Leistungserschleichung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.




