Bundespolizei München weist 13.117 unerlaubte Einreisen an Bayerns Grenzen zurück

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

München – Die Bundespolizeidirektion München, zuständig für grenzpolizeiliche Aufgaben im Freistaat Bayern, hat ihre jüngsten Ergebnisse zu unerlaubten Einreisen und anderen sicherheitsrelevanten Vorfällen veröffentlicht. Die Berichtsperiode umfasst die Zeit von 2024 bis 2026, in der eine Vielzahl von Grenzkontrollen durchgeführt wurde.

Ergebnisse der Binnengrenzkontrollen

Seit der vorübergehenden Wiedereinführung der Binnengrenzkontrollen am 16. September 2024 verzeichnete die Bundespolizei in Bayern insgesamt 20.284 unerlaubte Einreisen. Davon entfielen 15.781 Einreisen auf die Grenze zu Österreich und 4.503 auf die Grenze zu Tschechien. Insgesamt wurden 13.117 Personen direkt an der Grenze oder im Zusammenhang mit einem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben, davon 11.897 an der österreichischen und 1.220 an der tschechischen Grenze.

Maßnahmen gegen Schleuser und Haftbefehle

Die Bundespolizei konnte zudem 725 Personen an der Einreise hindern, da sie über eine Wiedereinreisesperre für Deutschland verfügten. Es wurden 1.015 Schleuser vorläufig festgenommen, davon 941 an der Grenze zu Österreich und 74 an der Grenze zu Tschechien.

Sicherheitsrelevante Feststellungen

Im Rahmen der Kontrollen gelang es den Beamten, 4.393 offene Haftbefehle zu vollstrecken, wobei 3.534 davon an der österreichischen und 859 an der tschechischen Grenze ausgeführt wurden. Außerdem wurden 336 Personen entdeckt, die dem links-, rechts- oder ausländerextremistischen Spektrum oder dem islamistischen Bereich zugeordnet wurden. Die temporären Grenzkontrollen wurden zum Schutz der inneren Sicherheit und zur Reduzierung irregulärer Sekundärmigration eingeführt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.