Am Samstagnachmittag, dem 21. März 2026, sorgten mehrere Versammlungen in der Nürnberger Innenstadt für Aufmerksamkeit. Dabei wurden erhebliche Polizeikräfte eingesetzt, um Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen politischen Lagern zu verhindern.
Demonstrationen und Gegenproteste
Die Kundgebung unter dem Motto „Demokratie & Rechtsstaat retten – Unsere Demokratie & Linksstaat zerschlagen!“ begann um 13:50 Uhr am Kornmarkt und zog rund 60 Teilnehmer an. Gleichzeitig fanden in der Nähe verschiedene Gegenproteste statt, an denen bis zu 200 Menschen teilnahmen. Um diese Gruppen voneinander zu trennen, setzte die Polizei auf Sperrgitter.
Blockadeversuche und Polizeimaßnahmen
Um 14:45 Uhr setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung und marschierte auf der angemeldeten Route durch die Innenstadt. Auch viele Gegendemonstranten folgten in einem eigenen Aufzug. Wiederholt versuchten einige Teilnehmer, den Demonstrationszug durch Blockaden zu stoppen, indem sie sich auf dem Boden niederließen. Während einige Blockaden umgangen werden konnten, führten unüberwindbare Sitzblockaden dazu, dass die Polizei die Protestierenden mehrfach aufrief, die Strecke freizugeben. Diejenigen, die den Anweisungen nicht folgten, wurden von den Beamten zur Seite getragen, und entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.
Ende der Versammlungen und Verkehrsbehinderungen
Gegen 17:00 Uhr erklärten die Leiter der jeweiligen Versammlungen diese für beendet. Die Nürnberger Kriminalpolizei untersucht nun mögliche Verstöße im Zusammenhang mit den Veranstaltungen. Während der Demonstrationen kam es besonders in der Färberstraße, der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße und angrenzenden Bereichen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Der Einsatz wurde unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte durchgeführt, unterstützt von Kräften der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Nürnberger Verkehrspolizei sowie der Kriminalpolizei Nürnberg.




