Endlich wieder drei Punkte! Augsburger Panther schlagen Frankfurt

Die Augsburger Panther konnten ihre Serie ohne Sieg gegen Frankfurt beenden. Mit einem verdienten 6:3 holte sich der AEV drei wichtige Punkte. Die Augsburger Panther in Topform zeigten eine beeindruckende Leistung, die von einer starken Teamarbeit und einem gut funktionierenden Zusammenspiel geprägt war. Mit jedem erzielten Tor wuchs das Selbstvertrauen der Spieler, und sie konnten die Fans in der Arena mit ihrer Energie mitreißen. Dieser Sieg könnte der Wendepunkt in der Saison sein und dem Team den nötigen Auftrieb für die kommenden Spiele geben. Starker Auftritt der Augsburger Panther war insbesondere in der Verteidigung zu beobachten, wo sie gegnerische Angriffe effektiv abwehrten. Die Kombination aus offensivem Druck und solidem Defensivspiel stellte die Frankfurter vor große Herausforderungen. Auch die Torhüterleistung war herausragend und trug entscheidend zum Sieg bei.

Nach vier Spielen ohne Sieg ging es für die Augsburger Panther am Freitagabend gegen den Vorletzten aus Frankfurt darum, endlich wieder voll zu punkten. Vor ausverkauftem Haus musste Trainer Bill Peters auf seinen Topstürmer Alex Grenier verzichten. Der Kanadier war nach einer Tätlichkeit gegen einen der Linienrichter im Spiel gegen Köln nachträglich für sechs Partien gesperrt worden – ein Bärendienst für seine Mannschaft, denn Grenier steht somit die nächsten Wochen nicht zur Verfügung. Mit Trevelyan und Busdeker kehrten zwei weitere, zuletzt angeschlagene Trümpfe zurück ins Lineup, was sich schon bald auszahlen sollte.

Schemitsch-Zuspiele ebnen den Weg

Schon früh zeigten die Hausherren, dass sie gewillt waren, die Niederlagenserie endlich zu beenden. Frankfurt konnte zwar durch Lilja in Führung gehen, die Augsburger Antwort benötigte aber keine Minute. Nach einem genialen langen Zuspiel von Schemitsch ließ Blank Löwen-Schlussmann Tokarski keine Abwehrchance (6.). 22 Sekunden vor dem Drittelende war es dann der frühere Cramarossa, der einen weiteren Schemitsch-Zuckerpass zum verdienten 2:1 verwerten konnte.

Wilde fünf Minuten

Nach dem ersten Seitenwechsel überließ der AEV, wie zu oft in dieser Saison, zunächst den Hessen die Spielanteile. Der glänzend aufgelegte Garteig bewahrte sein Team vor dem Rückstand. Zur Spielmitte eröffnete Bowey mit dem 3:1 eine wilde, torreiche Phase. Zwickl – mit seinem ersten DEL-Tor – und Busdeker trafen für Augsburg, Lilja und Kose für die Gäste. Fünf Treffer in fünf Minuten: Die Zuschauer bekamen für ihr Eintrittsgeld einiges geboten. Leider mussten sie auch miterleben, wie die spielende Legende Trevelyan so hart gecheckt wurde, dass er nicht mehr weiterspielen konnte.

Stark verteidigt

Weil der AEV das Ergebnis im Schlussabschnitt stark verteidigte, konnten die Schwaben drei enorm wichtige Punkte für den Playoff-Traum sammeln. Basts Unterzahltreffer fünf Minuten vor dem Ende setzte dem Ganzen den Deckel auf. Die Leistungskurve des Teams von Bill Peters zeigt weiter nach oben; ob es für Zählbares am Sonntag beim Tabellenfünften Straubing reichen wird, bleibt abzuwarten (16:30 Uhr).

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Dominik Mesch
Dominik Mesch
Dominik Mesch ist freier Redakteur und Mitglied der Presse Augsburg-Redaktion.

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