Über acht Millionen Euro Städtebauförderung für Schwaben

Presse Augsburg
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Der Freistaat Bayern investiert auch im Jahr 2026 kräftig in die Entwicklung von Städten und Gemeinden in Schwaben. Insgesamt erhalten 35 Kommunen der Region mehr als acht Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Ziel ist es, Ortskerne zu stärken, die Lebensqualität zu verbessern und Gemeinden fit für die Zukunft zu machen.

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter betont: „Die Bayerische Städtebauförderung kommt zielgerichtet an wo sie am dringendsten gebraucht wird. Auch finanzschwache Gemeinden können dank unserer Fördermittel in ihre Infrastruktur investieren und so für die Menschen vor Ort zu einem attraktiven Lebens- und Arbeitsort werden. Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten.“

Bayern setzt eigene Förderschwerpunkte

Insgesamt stellt der Freistaat im Landesprogramm der Städtebauförderung rund 58 Millionen Euro bereit. Damit ergänzt Bayern gezielt die bestehenden Programme von Bund und Ländern.

Minister Christian Bernreiter erklärt: „Damit setzen wir erfolgreich bayernspezifische Schwerpunkte neben der Bund-Länder-Städtebauförderung.“

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Besonders kleinere Gemeinden im ländlichen Raum sollen weiterhin unkompliziert unterstützt werden. Laut Bernreiter fließt ein Großteil der Fördermittel bewusst in diese Regionen.

„Für mich heißt das auch kleinere Gemeinden im ländlichen Raum unbürokratisch zu unterstützen“, erläutert der Bayerische Bauminister. „Dorthin fließen die meisten Mittel. Denn auch diese Gemeinden sollen auf Dauer für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben. Wir unterstützen sie beispielsweise dabei, den öffentlichen Raum an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hitze und Starkregen sind reale Gefahren, denen die Gemeinden vorausschauend begegnen sollten. Mit unseren Zuschüssen setzen sie städtebauliche Projekte um, die die Gesundheit von jungen und alten Menschen schützen.“

Fokus auf bezahlbaren Wohnraum und lebendige Ortskerne

Ein weiterer Schwerpunkt der Förderung liegt auf der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Hier verweist der Minister insbesondere auf die Initiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“.

„Besonders am Herzen liegt mir die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum“, so Minister Bernreiter. „Vor zehn Jahren haben wir die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“ ins Leben gerufen. Im Fokus stand zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge – heute können alle profitieren, die in leerstehenden Gebäuden neue bezahlbare Wohnungen schaffen. Die Förderkonditionen sind hervorragend. Unsere Förderprogramme sind am Puls der Zeit!“

Projekte in Augsburg, Babenhausen und Sigmarszell

Die geförderten Maßnahmen in Schwaben fallen vielfältig aus. Hier einige Beispiele:

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In Babenhausen wird auf dem Fuggerareal der historische Zehentstadel zum „Kulturspeicher“ umgebaut. Mit Hilfe der Initiative „Innen statt Außen“ soll dort ein neues kulturelles Zentrum entstehen.

Auch Augsburg profitiert von zusätzlichen Fördermitteln. Im Rahmen der Initiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ wird der Bauernmarkt in der Altstadt klimafreundlich umgestaltet. Geplant sind unter anderem entsiegelte Flächen, neue Bäume und ein Brunnen, um die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern.

Im Ortsteil Bösenreutin der Gemeinde Sigmarszell wird zudem die „Alte Schule“ saniert und erweitert. Das ortsbildprägende Gebäude soll künftig barrierefrei sein und den örtlichen Vereinen neue Räume als sozialer Treffpunkt bieten.

In Burgau (Landkreis Günzburg) wird die städtebauliche Entwicklung (ISEK) und auch das Mobilitätskonzept gefördert.

 

 

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.