Glasfaserausbau in Memmingen-Amendingen vorerst gestoppt

Presse Augsburg
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Symbolbild

Der geplante Glasfaserausbau im Memminger Stadtteil Amendingen wird vorerst nicht umgesetzt. Das Telekommunikationsunternehmen Leonet hat der Stadt Memmingen mitgeteilt, dass es die bisherigen Ausbaupläne nicht weiterverfolgen wird.

Von der Entscheidung betroffen sind rund 1.600 Haushalte sowie Gewerbebetriebe im Stadtteil. Die Nachricht sorgt im Rathaus für Enttäuschung, gleichzeitig will die Stadt nun nach Alternativen suchen.

Oberbürgermeister Jan Rothenbacher erklärt: „Ich bedaure sehr, dass sich Leonet zurückzieht. Jedoch werden wir alles daransetzen, einen anderen Partner für den Ausbau in Amendingen und den bislang unversorgten Gebieten zu gewinnen.“

Stadt prüft alternative Möglichkeiten

Die Stadtverwaltung befindet sich nach eigenen Angaben bereits in Gesprächen mit weiteren Telekommunikationsunternehmen. Ziel bleibt es, den Glasfaserausbau auch ohne Leonet voranzutreiben.

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„Die Verwaltung befindet sich laufend in Gesprächen mit Telekommunikationsunternehmen und prüft alternative Möglichkeiten für den eigenwirtschaftlichen Ausbau. Parallel dazu werden auch Förderprogramme untersucht“, ergänzt Michael Haider, Breitbandbeauftragter der Stadt Memmingen.

Mehrere Stadtteile weiterhin ohne Ausbauperspektive

Die Stadt Memmingen unterstützt weiterhin das bundesweite Ziel, bis zum Jahr 2030 möglichst allen Haushalten einen Glasfaseranschluss zu ermöglichen. Aktuell liegt die Glasfaserquote im Stadtgebiet jedoch erst bei rund 25 Prozent.

Neben Amendingen gibt es derzeit auch für die Bereiche Eisenburg, Buxach/Hart und Volkratshofen noch keine konkreten Ausbauvorhaben. Zudem bestehen laut Stadt auch in anderen Teilen Memmingens weiterhin Versorgungslücken.
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.