Am Mittwoch, den 17.06.2026, wurde ein spektakulärer Raubüberfall auf ein Uhrenfachgeschäft in der Ludwigsvorstadt verübt. Zwei maskierte Täter bedrohten die Anwesenden unter Einsatz von Waffen und entkamen mit wertvollen Uhren im Wert von mehreren hunderttausend Euro. Dank des schnellen Eingreifens der Polizei und eines aufmerksamen Zeugen konnten die Tatverdächtigen kurze Zeit später festgenommen werden.
Intensive Fahndung nach Raubüberfall
Gegen 16:45 Uhr betraten die Räuber das Geschäft, bewaffnet mit einer Schusswaffe und einem Elektroschocker. Unter Bedrohung fesselten sie die Mitarbeiter und den einzigen Kunden, bevor sie die hochwertigsten Uhren einsteckten und mit einem Pkw flüchteten.
Ein Mitarbeiter alarmierte die Polizei, die umgehend eine Großfahndung einleitete. Mehr als 40 Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber beteiligten sich an der Suche. Ein entscheidender Zeugenhinweis brachte die Wende: Zwei verdächtige Personen wurden bei der Theresienwiese dabei beobachtet, wie sie in ein Taxi umstiegen. Diese Information führte zur Festnahme der Verdächtigen.
Erfolg der Polizei: Festnahme auf der A9
Das Taxi wurde kurz nach der Auffahrt Schwabing auf der A9 gestoppt. Die Kontrolle führte zur Festnahme der beiden mutmaßlichen Täter und stellte sicher, dass sie mit mehreren gestohlenen Uhren im Fahrzeug waren. Einer der Festgenommenen, ein 21-jähriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, konnte identifiziert werden. Der zweite Täter ist noch nicht zweifelsfrei identifiziert.
Die Festnahmeaktion führte zur vorübergehenden Sperrung der A9, was erhebliche Verkehrsbehinderungen verursachte. Beide Verdächtige wurden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht, um sie einem Ermittlungsrichter vorzuführen. Das Kommissariat 21 der Münchner Kriminalpolizei hat die weiterführenden Ermittlungen übernommen.

