Frösche aus Bellevue-Teich ziehen in Ausweichquartier

Während sich der Umzug von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier aus dem sanierungsbedürftigen Schloss Bellevue verzögert, sind die ersten Frösche aus dem Schlossteich bereits umgezogen.

Schloss Bellevue (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Das berichtet der “Spiegel”. Der Amtssitz des Bundespräsidenten soll acht Jahre lang saniert werden, Steinmeier muss deshalb in einen Ersatzneubau am Hauptbahnhof ziehen. Auf dem Bellevue-Gelände wird ab August für die Einrichtung der Baustelle eine Fläche benötigt, die bislang von einem Teich belegt ist. Der soll ausgetrocknet werden. Die darin identifizierten besonders geschützten Amphibien müssen zuvor nach den Regeln des Artenschutzes umgesetzt werden. Seit Monaten organisiert deshalb ein spezialisiertes Ingenieurbüro die gesetzeskonforme Umsiedlung von Fröschen und Molchen in einen größeren Ersatzteich, der hinter dem Schloss liegt.

Idealerweise findet die Umsetzung von Lurchen zur Zeit der Krötenwanderung statt. Diese startete im März und ist noch nicht abgeschlossen. Bis Mitte April haben bereits 118 Molche und 39 Frösche im großen Schlossteich ihr neues Quartier bezogen.

Die Kosten für den Umzug der Frösche und Molche will das Bundespräsidialamt nicht einzeln ausweisen und verweist lediglich auf den Gesamtposten “Außenanlagen und Infrastruktur” von 162 Millionen Euro. Darin enthalten sind Wege, Sicherheitsanlagen, Geothermie, Baulogistik – und die denkmalgeschützte Parkanlage. Steinmeiers Umzug hatte sich zuletzt verzögert, weil das Ausweichquartier in der Nähe des Hauptbahnhofs wegen des strengen Winterfrosts nicht pünktlich fertig geworden war.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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