Georg Restle kritisiert „gewisse Zaghaftigkeit“ im Umgang mit AfD

Der scheidende „Monitor“-Moderator Georg Restle kritisiert eine „gewisse Zaghaftigkeit“ in der ARD im Umgang mit der AfD.

Georg Restle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

„Ich bin in der ARD mit meiner klaren Haltung zur AfD inzwischen wohl in der Minderheit, wenn auch nicht allein“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. Man dürfe die AfD nie isoliert betrachten, sondern müsse sie stets im Verbund mit all den rechtsextremen Organisationen in ihrem Umfeld sehen, die sie als ihr „Vorfeld“ betrachte, sagte Restle und fragte: „Wie soll man da leisetreten?“ Kritik an seinen scharfen Äußerungen, auch in sozialen Netzwerken, wies Restle zurück. Seine Haltung beruhe auf eigenen Recherchen und denen seiner Redaktion.

Am Donnerstag moderiert Georg Restle zum letzten Mal das Politikmagazin „Monitor“ in der ARD. Er war 14 Jahre lang Moderator und Redaktionsleiter von „Monitor“, in den Jahren zuvor unter anderem ARD-Korrespondent in Moskau. „Mir war immer klar, dass ich noch einmal länger ins Ausland gehen möchte“, sagte Restle der „Zeit“. Er übernimmt am 1. Mai die ARD-Studioleitung in Nairobi, sagte aber: „Ich lege mich dort ganz sicher nicht in die Hängematte.“ Und: „Ich habe nicht vor, über Elefantenbabys zu berichten.“

Anzeige
DTS Nachrichtenagentur
DTS Nachrichtenagentur
Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

Meistgelesen

Tragischer Unfall erschüttert Fußballwelt: Ex-Augsburg-Keeper Manninger tödlich verunglückt

Ein schweres Unglück in Salzburg hat am Donnerstag für...

Zwischen Roßhaupten und Seeg | Tesla prallt frontal in Baum – Fahrer stirbt

Am Donnerstagnachmittag, den 16. April 2026, ereignete sich auf...

Öffentlichkeitsfahndung nach 17-Jähriger in Augsburg

Augsburg – Seit Dienstag, den 14. April 2026, wird...

Große Trauer um Alexander Manninger – bewegende Abschiedsworte aus der Fußballwelt

Der überraschende Tod des ehemaligen ÖFB-Nationaltorhüters Alexander Manninger hat...