Bei einer Grenzkontrolle auf der A8 haben Bundespolizisten einen 47-jährigen türkischen Staatsangehörigen kontrolliert, nach dem mehrere Behörden suchten. Eine Ersatzfreiheitsstrafe blieb ihm durch die Zahlung einer Geldstrafe erspart – seinen Führerschein behielten die Beamten jedoch ein.
Die Bundespolizeiinspektion Freilassing kontrollierte den Mann am Sonntagabend, 25. Oktober, im Bereich Schwarzbach. Dabei stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Mannheim nach ihm suchte. Das Amtsgericht Mannheim hatte wegen eines Verstoßes gegen das Markengesetz eine Geldstrafe von 12.600 Euro verhängt. Dritte zahlten den Betrag für ihn bei einer anderen Polizeidienststelle.
Zusätzlich lag eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft München I wegen Computerbetrugs vor. Wegen eines Fahrverbots war der 47-Jährige außerdem von der Zentralen Bußgeldstelle Viechtach ausgeschrieben. Die Bundespolizisten behielten deshalb seinen Führerschein ein. Da der Mann mit einem Bus eingereist war, konnte er seine Reise anschließend fortsetzen.
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