Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck führte heute eine großangelegte Durchsuchungsaktion in insgesamt 30 Wohnungen durch. Der Verdacht: Besitz von kinder- und jugendpornografischem Material. Bei dieser Aktion wurden 23 Verdächtige aus den Landkreisen Starnberg, Dachau, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech angetroffen und umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt.
Umfangreiche Ermittlungen dauern an
Die Durchsuchungen erfolgten auf richterliche Anweisung. Die betroffenen Personen sind zwischen 14 und 84 Jahre alt. Nach der Durchführung kriminalpolizeilicher Maßnahmen wurden sie vorerst wieder entlassen. Derzeit wird das sichergestellte Beweismaterial, bestehend aus rund 160 Mobiltelefonen, Computern, Tablets und weiteren Datenträgern, eingehend analysiert.
Strafrechtliche Konsequenzen drohen
Im Zuge der Ermittlungen wurden zudem drei Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild sichergestellt. Der Besitz solcher Gegenstände ist strafbar und kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.
Kripo gibt wichtige Hinweise
Die Kriminalpolizei ruft dazu auf, verdächtige Inhalte im Internet umgehend zu melden. Sollten kinderpornografische Inhalte entdeckt werden, wird geraten, die Internetadresse der zuständigen Polizeidienststelle zu melden. Auch bei Funden in sozialen Netzwerken oder Chats sollte der entsprechende Link oder das Chat-Protokoll zusammen mit einer WHOIS-Abfrage an die Polizei weitergeleitet werden. Um Kinder und Jugendliche zu schützen, empfiehlt die Polizei, sie über verbotene und jugendgefährdende Inhalte im Internet aufzuklären.
Mehr Informationen rund um das Thema finden Sie auf der Webseite polizei-beratung.de.





