Augsburg – Am heutigen Freitagabend (06.02.2026) fand in der Augsburger Innenstadt eine vorab angemeldete, sich fortbewegende Versammlung unter dem Motto „Gegen die Hausdurchsuchung im City Club vergangenes Wochenende, und für eine lebendige Jugend und Subkultur in Augsburg“ statt. Die Veranstaltung wurde – wie in solchen Fällen üblich – von der Polizei begleitet. Auch Kommunikationsbeamte waren im Einsatz. Die Teilnehmer demonstrierten für ein offenes Kulturangebot und eine inklusive Veranstaltungslandschaft. Der Protest für Jugendkultur in Augsburg richtete sich dabei gegen die Dämpfung kreativer Ausdrucksformen durch staatliche Maßnahmen. Viele der Anwesenden brachten ihre Anliegen lautstark zum Ausdruck und forderten mehr Freiräume für kreative Projekte.
Die Versammlung setzte sich gegen 19.30 Uhr am Moritzplatz in Bewegung und führte durch die Innenstadt bis zum Königsplatz. Entlang der Route kam es zeitweise zu Straßensperrungen, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam. Auch der öffentliche Personennahverkehr war kurzfristig von Einschränkungen betroffen. Die Polizei war während der gesamten Versammlung präsent, um für Sicherheit zu sorgen und mögliche Konflikte zu verhindern. Ein Polizeieinsatz im City Club analysiert die Lage und reagiert auf die Situation, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Viele Passanten beobachteten die Szene und zeigten sich besorgt über die steigende Anzahl von Polizeiangehörigen im Stadtzentrum.
Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration insgesamt ruhig. Die Versammlung endete gegen 20.45 Uhr ohne nennenswerte Vorkommnisse. In der Spitze nahmen laut Polizeiangaben bis zu 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Protest teil.





