Nach dem überraschend verdienten Auswärtserfolg muss der FC Augsburg am Samstag (15:30 Uhr) nachlegen. Gegen den Vorletzten FC St. Pauli stehen die Vorzeichen dafür nicht schlecht.
Ein krasses Kontrastprogramm für den FC Augsburg: Nach dem Spiel beim dominanten Tabellenführer FC Bayern München bekommt es der FCA am heutigen Samstag mit dem Vorletzten St. Pauli zu tun. Aus dem überraschend verdienten Auswärtserfolg in München aufgrund der Tabellensituation heute einen Selbstläufer gegen die Norddeutschen abzuleiten, wäre fatal. Der FC St. Pauli konnte unter der Woche im Nachholspiel gegen RB Leipzig mit einer ordentlichen Leistung einen Punkt holen. Der FCA sollte gewarnt sein.
St. Pauli: Probleme vor beiden Toren
Wenn die Schwaben in Teilen an den ordentlichen Auftritt der Vorwochen anknüpfen können, sollte aber auch gegen das Team aus Hamburg etwas drin sein. Mit erst 17 eigenen Treffern nach den ersten 19 Partien zeigt man sich erschreckend offensivschwach. Auch auf der anderen Seite haben die Norddeutschen ihre Probleme. Bereits 34 Gegentreffer zeugen nicht gerade von einer stabilen Abwehrarbeit.
FCA stabilisiert sich
Die Augsburger hingegen haben sich seit dem peinlichen Auftritt in Mönchengladbach (0:4) stabilisiert. Seit drei Partien ist das Team von Manuel Baum ungeschlagen. Hat man gegen Union Berlin und Freiburg noch mögliche Siege aus der Hand gegeben, zeigte man sich ausgerechnet bei Bayern hochkonzentriert und zielstrebig. Weil auch der in den Vorwochen nicht immer fehlerfreie Schlussmann Dahmen eine grandiose Leistung zeigte, landeten erstmals seit dem 6. Dezember wieder volle drei Punkte auf dem Konto der Fuggerstädter.
Im 100. Spiel von Manuel Baum als Bundesligacoach möchte man dort weitermachen. Die Vorzeichen dafür stehen gut: Der FCA ist zu Hause seit fünf Spielen ungeschlagen. In den letzten sieben Spielen konnte man neun Punkte einsammeln. Jetzt stehen die Wochen der Wahrheit an. Nach der heutigen Partie gegen den Vorletzten St. Pauli geht es zum Tabellen-16. Mainz und gegen Schlusslicht Heidenheim. Drei Spiele, die den Puffer zum Gefahrenbereich spürbar vergrößern würden.
Die voraussichtliche Aufstellung

Dahmen – Arthur Chaves, Schlotterbeck, Zesiger – Fellhauer, Massengo, Rexhbecaj, Giannoulis – Rieder, Claude-Maurice – Gregoritsch


