Im Juni 2026 beteiligt sich die niederbayerische Polizei an einer landesweiten Schwerpunktaktion zur Verbesserung der Sicherheit auf Landstraßen. Diese Aktion ist Teil des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030, das sich auf die Reduzierung schwerer Verkehrsunfälle konzentriert.
Schwerpunkt auf Unfallursachen und gefährdete Verkehrsteilnehmer
Landstraßen stellen auch in Niederbayern einen wesentlichen Teil des Verkehrsnetzes dar. Allerdings ereignen sich hier jährlich rund die Hälfte aller Unfälle außerhalb geschlossener Ortschaften, wobei drei Viertel der Verkehrstoten auf diese Straßen fallen. Die Hauptursachen sind überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit, Vorfahrtsverstöße und Fehler beim Abbiegen.
Die Polizeiinspektionen in Passau, Landshut und Deggendorf, unterstützt durch lokale Dienststellen, richten daher stationäre und mobile Kontrollstellen ein. Die Kontrollen fokussieren sich auf unfallträchtige Abschnitte und Gefahrenbereiche, wobei die Einhaltung der Geschwindigkeit, Überholmanöver, Vorfahrtsverstöße und Ablenkung, etwa durch elektronische Geräte, im Mittelpunkt stehen.
Präventionsveranstaltungen zur Sensibilisierung
Zusätzlich zu den Kontrollen organisiert die Polizei Präventionsveranstaltungen, um über Gefahren auf Landstraßen aufzuklären und ein rücksichtsvolleres Verhalten im Straßenverkehr zu fördern. Bürgerinnen und Bürger können sich vor Ort mit Polizeibeamten austauschen und sich zu Themen wie Geschwindigkeit, Ablenkung, Motorrad- und Pedelec-Sicherheit beraten lassen.
Die Termine der Veranstaltungen sind:
- Freitag, 12.06.2026, 10.00-15.00 Uhr, Klostergarten Passau
- Sonntag, 07.06.2026, 11.00-18.00 Uhr, Altmühltal-Radweg, Oberhofen
- Mittwoch, 17.06.2026, 10:00-14:00 Uhr, Theresienplatz Straubing
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

