Am Mittwoch, den 15. Juli 2026, wurden im südlichen Landkreis Straubing-Bogen mehrere Anwesen von zahlreichen Polizeibeamten durchsucht. Die Einsatzleitung hatte die Polizeiinspektion Straubing übernommen. Unterstützt wurden die Beamten von Spezialkräften und einem Vertreter der Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweigstelle Straubing.
Verdacht auf illegalen Waffenbesitz
Ein 67-jähriger Mann steht im Verdacht, mindestens zwei Langwaffen ohne gültige waffenrechtliche Erlaubnis zu besitzen. Nach bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Regensburg zusammen mit der Polizeiinspektion Straubing wurden deshalb umfangreiche Durchsuchungen angeordnet.
Spezialkräfte im Einsatz
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der damit verbundenen möglichen Gefährdungssituation waren neben den Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei auch Spezialkräfte im Einsatz. Ziel war es, die Durchsuchungen der verschiedenen Objekte reibungslos abzuwickeln. Die Großaktion führte zu vorübergehenden Verkehrssperrungen im betroffenen Gemeindegebiet sowie im benachbarten Landkreis Dingolfing-Landau, die aber im Laufe des Vormittags nach und nach aufgehoben wurden.
Sichergestellte Waffen und laufende Ermittlungen
Die polizeilichen Maßnahmen wurden gegen 15.00 Uhr beendet. Dabei stellten die Beamten neben den beiden Langwaffen, für die der 67-Jährige keine Erlaubnis hatte, zahlreiche andere erlaubnispflichtige Lang- und Kurzwaffen, diverse Messer, Zielfernrohre, einen MG-Gurt mit Munition, Schalldämpfer sowie eine noch unbestimmte Menge an Munition verschiedenster Kaliber sicher. Ob die übrigen Waffen, Vorrichtungen und die Munition legal im Besitz des 67-Jährigen oder seiner Angehörigen sind, wird in weiteren Ermittlungen, die in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Straubing-Bogen erfolgen, geprüft.

