Noch mehr Teilnehmer | Ein lustig-entspannter Gaudiwurm begeistert in Augsburg tausende Zuschauer

Im letzten Jahr gab es nach mehreren Jahrzehnten Pause das erfolgreiche Comeback des Gaudiwurms durch die Augsburger Innenstadt, die Neuauflage an diesem Montag knüpfte daran nahtlos an. Über 1000 Teilnehmer und etwa 4000 Zuschauer waren in das Herz der Schwabenmetropole gekommen.

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Die Kinder standen im Mittelpunkt | Foto: Wolfgang Czech

 

Am Ende waren es wohl so etwa 4.000 Zuschauer gewesen, die am Rosenmontag in die Augsburger Innenstadt zum Gaudiwurm gekommen waren. Auch wenn es etwas weniger, wie im beim Comeback 2023 waren, dürfen sich die Organisatoren zufrieden zeigen.

Anders als bei den teils sehr lauten Umzügen im Umland richtete sich der Faschingsumzug in der Schwabenmetropole besonders an Familien mit kleinen Kindern. Der Nachwuchs sollte nicht nur als Betrachter, sondern auch als Teilnehmer eine tragende Rolle spielen. Über 1000 Kinder und Jugendliche, und damit rund 400 mehr als im Vorjahr, bildeten am Ende gemeinsam mit ihren Begleitern, den Abordnungen der Faschingsgarden und der Musiker 24 Fußgruppen. Die gigantischen Wägen der Landumzüge hatten hier keinen Platz, statt dessen gab es zahlreiche fantasiereich selbst gestaltete Kostüme von Kita & Co. zu bestaunen. Vom Rathausplatz, über Philippine-Welser-Straße und Martin-Luther-Platz ging es für die Teilnehmer über die Annastraße und Steingasse zurück ins Herzen der Stadt. Für manchen der tapferen Narren ein weiter Weg.

Am Ende der Feierei konnte man in viele müde, aber durchaus glückliche Gesichter sehen. Auch die Initiatoren zeigten sich begeistert von der tollen Resonanz. Einer Wiederholung der von Sozialreferent Martin Schenkelberg (CSU) und Stadträtin Melitta Hippke (Grüne) initiierten und federführend von Stadtjugendring sowie Stadt organisierten und von der Faschingsvereinigung „Under oiner Kapp“ und der Augsburger Hollaria unterstützten Aktion im kommenden Jahr dürfte kaum etwas im Wege stehen.