Polizei trennt erfolgreich politische Versammlungen in Nürnberg: Blockadeaktionen misslingen

Am Montagabend (20. April 2026) kam es in Nürnberg zu mehreren politischen Versammlungen, die von der Polizei begleitet wurden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Unterschiedliche politische Gruppierungen versammelten sich im Stadtgebiet, wobei die Polizei diese konsequent voneinander trennte.

Demonstrationen am Jakobsplatz

Ab 18:45 Uhr trafen sich rund 75 Personen am Jakobsplatz unter dem Motto „”Freitheit“? Nur die Wahrheit macht uns frei”. Zeitgleich fanden in der Nähe Gegendemonstrationen statt, an denen bis zu 200 Personen teilnahmen. Um Konflikte zu vermeiden, setzte die Polizei Sperrgitter ein, um die Lager zu trennen.

Demonstrationszüge durch die Innenstadt

Um 19:15 Uhr formierten sich die Teilnehmer der ersten Versammlung zu einem Demonstrationszug durch die Nürnberger Innenstadt. Dabei schlossen sich viele der Gegendemonstranten ebenfalls angemeldeten Gegenaufzügen an. In der Karolinenstraße versuchten einige Gegendemonstranten, den Zug durch eine Sitzblockade zu stoppen. Die Polizei forderte sie auf, den Weg freizumachen, und trug nach mehrfacher Aufforderung einige Personen beiseite, um den Zug passieren zu lassen.

Ermittlungen eingeleitet

Gegen 21:15 Uhr wurden die Versammlungen von den jeweiligen Leitern offiziell beendet. Die Nürnberger Kriminalpolizei prüft nun, ob es zu weiteren Verstößen kam, und hat die Ermittlungen zu möglichen Straftaten aufgenommen. Im Einsatz waren unter anderem Kräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte, der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Kriminalpolizei Nürnberg.

Erstellt durch: Kai Schmidt

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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