Die Münchner Polizei hat ihre Ermittlungen zu zunehmenden Trickdiebstählen im Stadtgebiet verstärkt. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die auf vermeintlich seriöse Zeitungsannoncen für antike Waren und Schmuck hereinfallen.
Diebstähle in Schwabing und Bogenhausen
Ein erschreckendes Beispiel ereignete sich am 24. November 2025, als eine 92-jährige Münchnerin Opfer eines solchen Betrugs wurde. Ein vermeintlicher Ankäufer besuchte die Seniorin in Schwabing und überzeugte sie, ihren Goldschmuck zu einem Spottpreis zu verkaufen. Die Übergabe der Pelze sollte folgen, doch stattdessen verschwand der Betrüger mit einer wertvollen Taschenuhr und einer Goldmünze.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich am 6. Dezember 2025. Eine 56-Jährige aus München wurde von zwei Frauen betrogen, die vorgaben, Modeschmuck und Kleidung gegen Gold anzukaufen. Während eine Täterin die Wertgegenstände abwog, lenkte die andere das Opfer geschickt ab und stahl eine wertvolle Kette.
Polizei warnt vor weiteren Betrugsmaschen
Die Kriminalpolizei rät zur Vorsicht bei Anzeigen für Antiquitäten, Trödel, Geschirr oder Teppiche. Betrüger treten oft in Teams auf, mieten kurzfristig Räume und setzen ihre Opfer unter Druck, Schmuck zu verkaufen. Es gibt auch Berichte, dass ähnliche Maschen mit angeblichen Reinigungs- oder Reparaturdiensten für Teppiche und Polster angewandt werden, oft in Verbindung mit vermeintlichen Rabatten für Senioren.
Die Polizei empfiehlt, unbekannten Besuchern keinen Einlass zu gewähren und im Verdachtsfall sofort die 110 zu wählen.





