Polizeieinsatz in Aschaffenburg: Versuchtes Tötungsdelikt mit zwei Schwerverletzten – Tatverdächtiger verstorben

Alfred Ingerl
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ASCHAFFENBURG / DAMM. Die Polizei Aschaffenburg war am Montagmorgen mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort wegen eines versuchten Tötungsdelikts in einem Mehrfamilienhaus. Zwei Personen wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, während der Tatverdächtige später tot aufgefunden wurde. Die Kriminalpolizei ermittelt gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft.

Notruf am Morgen – Streife schnell vor Ort

Gegen 08:40 Uhr meldete eine Anwohnerin aus der Haidstraße der Einsatzzentrale der Polizei Unterfranken eine lautstarke Auseinandersetzung. Eine Streife traf wenige Minuten später ein und fand eine schwer verletzte Frau sowie einen schwer verletzten Mann vor dem Gebäude. Beide Opfer hatten Stichverletzungen und wurden notärztlich versorgt, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wurden.

Frühzeitige Erkenntnisse – Tatverdächtiger Noch-Ehemann der Verletzten

Die ersten Ermittlungen führten schnell zu einem Tatverdacht gegen den von der 42-jährigen Ukrainischen Frau getrennt lebenden Ehemann. Der 55-jährige Armenier soll sowohl seiner Frau als auch ihrem neuen Partner, einem 44-jährigen Deutsch-Marokkaner, die schweren Verletzungen zugefügt haben.

Da zunächst unklar war, ob der Tatverdächtige noch vor Ort oder auf der Flucht war, leitete die Polizei umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein und setzte auch einen Hubschrauber ein. Spezialkräfte sicherten das Mehrfamilienhaus.

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Tatverdächtiger leblos in Wohnung aufgefunden – Opfer weiterhin in Klinik

Am Vormittag fanden die Einsatzkräfte den Verdächtigen leblos in der Wohnung. Die bisherigen Ermittlungen deuten auf keine Fremdeinwirkung hin.

Die beiden Verletzten befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung. Aufgrund ihrer Verletzungen mussten beide operiert werden.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg setzen die Ermittlungen zum Tathergang und den Hintergründen fort. Derzeit wird von versuchtem Totschlag in zwei Fällen ausgegangen. Die Untersuchungen dauern an.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.