Grenzkontrollen bei Kiefersfelden: Bundespolizei verhaftet Heroinhändler und Diebstahlverdächtigen

Alfred Ingerl
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Am Samstag, den 6. Juni, konnte die Bundespolizei bei Grenzkontrollen in der Nähe von Kiefersfelden zwei Männer festnehmen, die von verschiedenen Justizbehörden gesucht wurden. Ein Afghane und ein Rumäne fanden sich nach den Kontrollen im Gefängnis wieder.

Afghane ohne Einreisedokumente verhaftet

In einem Regionalzug zwischen Kufstein und Rosenheim stießen Bundespolizisten auf einen Migranten ohne gültige Einreisepapiere. Der Mann, ein afghanischer Staatsangehöriger, wurde zur Dienststelle in Rosenheim gebracht. Mithilfe seiner Fingerabdrücke stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein Strafbefehl des Amtsgerichts Rosenheim wegen eines illegalen Einreiseversuchs vorlag. Zudem hatte er Justizschulden aus einem Urteil wegen Heroinhandels vor dem Amtsgericht Frankfurt am Main. Da er die Geldstrafen nicht zahlen konnte, muss er nun insgesamt 200 Tage Freiheitsstrafe absitzen. Voraussichtlich wird er kurz vor Weihnachten aus der Justizvollzugsanstalt Bernau entlassen.

Rumäne als Tatverdächtiger eines Handtaschendiebstahls festgenommen

Ein rumänischer Staatsbürger war in einem italienischen Reisebus auf der A93 in Richtung München unterwegs, als die Fahrt bei Kiefersfelden für ihn endete. Er wurde bei einer Einreisekontrolle als Tatverdächtiger eines Handtaschendiebstahls identifiziert. Gegen den 55-Jährigen lag bereits seit 2022 ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Nürtingen vor. Aufgrund seiner Flucht wurde er von der Bundespolizei Rosenheim in die Haftanstalt Traunstein gebracht.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.