Rumänischer Fahrer bei Grenzkontrolle nahe Kiefersfelden verhaftet – Haftstrafe bis Anfang 2027 fällig

Am Montagnachmittag hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen in der Nähe von Kiefersfelden einen rumänischen Pkw-Fahrer festgenommen. Der Mann wird voraussichtlich bis zum Neujahrstag 2027 in Haft bleiben müssen.

Festnahme auf der Inntalautobahn

Der Rumäne war auf der Inntalautobahn (A93) in Richtung Rosenheim unterwegs, als die Beamten ihn überprüften. Dabei stellte sich heraus, dass er von der Justiz gesucht wird: Ein Haftbefehl des Amtsgerichts Frankfurt am Main von Mitte 2019 liegt gegen ihn vor. Damals wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung zu zweieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nachdem er knapp zwei Drittel der Strafe verbüßt hatte, wurde er in sein Heimatland abgeschoben.

Rückkehr führt zum Gefängnisaufenthalt

Der noch offene Strafrest von 312 Hafttagen wurde mit seiner Rückkehr nach Deutschland und der Festnahme durch die Rosenheimer Bundespolizei fällig. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau gebracht, wo er seine Strafe bis zum Jahresbeginn 2027 absitzen wird.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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