Italien trifft auf Schwaben. Hunger trifft auf wenig Zeit. Im Frühling könnte dies der richtige Augenblick für unser Pesto di Bärlauch alla Papà sein, der Rezepttipp von Presse Augsburg.
Wer kennt das nicht: Gerade an Werktagen muss es in der Küche schnell gehen. Was auf den Tisch kommt, sollte aber auch schmecken und ruhig etwas Besonderes sein. Und etwas Frisches und Saisonales? Dann ist jetzt die richtige Zeit für unser Pesto di Bärlauch alla Papà.
Das benötigen Sie für das Pesto di Bärlauch alla Papà
- ca. 150 g frischer Bärlauch
- 125 g Parmigiano Reggiano
- 50 g Pinienkerne
- Olivenöl
- Salz und Pfeffer
- Nudeln nach Wunsch (wir verwenden gerne Farfalle)
So funktioniert es
- Zunächst wird der frische Bärlauch sorgfältig gewaschen, um mögliche Erdreste zu entfernen. Anschließend wird er gründlich trocken getupft und grob zerkleinert, damit er sich später besser verarbeiten lässt.
- Danach werden die Pinienkerne in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett bei mittlerer Hitze angeröstet. Dabei sollten sie regelmäßig gewendet werden, damit sie gleichmäßig bräunen und nicht verbrennen. Sobald sie eine goldbraune Farbe erreicht haben, werden sie aus der Pfanne genommen und kurz abkühlen gelassen. Wenn es ganz schnell gehen muss, kann man auf das Rösten verzichten – besser schmeckt es jedoch, wenn die Kerne leichte Röstaromen mit in das Gericht bringen.
- Im nächsten Schritt werden der vorbereitete Bärlauch, die gerösteten Pinienkerne und der frisch geriebene Parmesan (natürlich kann er auch bereits gerieben gekauft werden) in einen Mixer oder ein geeignetes Gefäß für den Pürierstab gegeben. Die Zutaten werden mit etwas Olivenöl so lange zerkleinert, bis eine gleichmäßige, leicht körnige Masse entsteht.
- Nun wird nach und nach Olivenöl hinzugefügt. Während des Mixens wird es langsam eingegossen, bis das Pesto eine cremige, streichfähige Konsistenz erreicht hat. Je nach gewünschter Textur kann dabei etwas mehr oder weniger Öl verwendet werden.
- Zum Schluss wird das Pesto mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und anschließend noch einmal kurz durchgemixt, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
Tipp
Wer das Ganze noch etwas intensiver haben möchte, kann 1–2 Knoblauchzehen hinzufügen; wer es frischer mag, verwendet etwas Zitronensaft. Besonders lecker ist das Pesto di Bärlauch alla Papà, wenn es etwas durchziehen kann. Wenn der Hunger besonders groß ist, können die Nudeln aber auch parallel nach Packungsangabe gekocht werden.
Die Reste lassen sich in einem verschließbaren Glas im Kühlschrank einige Tage aufbewahren – der Geschmack wird dabei sogar noch intensiver. Wer am Sonntag dann Spätzle kocht kann etwas vom übrigen Pesto geben und erhält dann leckere Bärlauchspätzle, die als Kässpatzen oder auch zu einer Rahmsauce lecker schmecken.





