Unbekannte Täter verursachen Brandanschlag bei Regensburger Strommast und Wasserkraftwerk

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

In der Nacht vom 7. auf den 8. Juni 2026 wurde das Gelände eines Strommastens an der Gemeindegrenze zwischen Regensburg und Pentling Ziel eines versuchten Brandanschlags. Der Strommast befindet sich in unmittelbarer Nähe der Autobahn A3, neben dem Solarpark Pentling. Unbekannte Täter versuchten, mit einem selbstgebauten Brandsatz die Kabel des Mastes zu beschädigen. Obwohl das Gerät gezündet wurde, kam es glücklicherweise zu keinem Brandereignis.

Brandanschlag am Strommast nahe Regensburg

Ein möglicher Zugangsweg zum Tatort führte von der A3 aus, in Richtung Regensburg kommend. Bisher konnte nicht geklärt werden, warum der Brandsatz nicht den beabsichtigten Schaden verursachte.

Zweiter Vorfall am Wasserkraftwerk Regensburg

Ein weiterer Brandanschlag ereignete sich am 8. Juni 2026, gegen 04:00 Uhr, nahe dem Wasserkraftwerk Regensburg, im Bereich Winzerweg/Sportbootschleuse. Unbekannte Täter entzündeten hierbei mehrere Kabel in einem Lüftungsschacht, wodurch ein Sachschaden von rund 30.000 Euro entstand. Glücklicherweise führte dieser Vorfall nicht zu einem größeren Stromausfall.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Wer in dem genannten Zeitraum in der Nähe eines der Tatorte verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Bayerischen Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 089/1212-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

- Anzeige -
Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.