Zeugenaufruf nach Angriff auf 31-Jährigen nach Faschingsparty in Waldaschaff

WALDASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach einem schweren Vorfall am 14. Februar, bei dem ein 31-Jähriger auf seinem Heimweg von einer Faschingsveranstaltung schwer verletzt wurde, sucht die Kripo Aschaffenburg weiterhin nach Zeugenhinweisen. Am Donnerstag kam es deshalb zu einem groß angelegten Einsatz mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

Vorfall am 14. Februar – Ermittlungen durch Kriminalpolizei

Der 31-jährige Mann verließ am 14. Februar die „After-Train-Party“ in der Festhalle und wurde auf seinem Heimweg gegen 23:00 Uhr mutmaßlich im Bereich der Festhalle, der Brückenstraße, dem Rosenwiesenweg, dem Steinlingweg oder der Aschaffstraße unvermittelt angegriffen und schwer am Kopf verletzt. Er machte sich anschließend nach Hause und wurde dort von Angehörigen in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Die Kripo Aschaffenburg arbeitet daran, den Tathergang und insbesondere die Identität der Tatverdächtigen aufzuklären.

Einsatz mit Bereitschaftspolizei am Donnerstag

Die Ermittler der Kripo sind dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung und von Anwohnern entlang des Fußweges des Opfers angewiesen. Daher führten sie am Donnerstagmittag mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei eine gezielte Anwohnerbefragung durch. Anwohner, die nicht angetroffen werden konnten, wurden mit Flyern informiert und gebeten, sich zu melden, selbst wenn sie keine unmittelbaren Informationen haben.

Zusätzlich fand eine umfassende Absuche nach dem mutmaßlichen Tatwerkzeug im Umfeld des Tatorts statt. Mittels einer Drohne wurden neben dem Bachlauf der Kleinaschaff auch die Dächer der umliegenden Häuser geprüft.

Konkrete Zeugen gesucht – Wer fühlt sich angesprochen?

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg sucht insbesondere nach:

  • Personen, die gegen 23:00 Uhr zu Fuß oder im Auto zwischen dem Festplatz und der „Christebrücke“ in Waldaschaff unterwegs waren
  • drei bislang unbekannten E-Scooter-Fahrern, die sich zur fraglichen Zeit in Tatortnähe aufhielten

Auch werden Zeugen gesucht, die das unmittelbare Tatgeschehen beobachtet haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06021/857-1733 bei der Kriminalpolizei Aschaffenburg zu melden.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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