Auch wenn der März noch mit kühlen Temperaturen überrascht, können Sie bei sonnigem Wetter schon jetzt viel im Zoo Augsburg erleben. Besonders erfreulich: Die Vogelgrippebestimmungen sind aufgehoben, und die Besucherinnen und Besucher können die letzten Tiere wieder auf den Weihern beobachten. Ein Stück Normalität kehrt zurück. Langsam erwacht der Frühling, und auch die Bären, Sumpfschildkröten und Kreuzottern zeigen sich bereits wieder draußen. Was sich sonst noch so getan hat, erfahren Sie in der neuesten Ausgabe von Zoo Augsburg aktuell.
Die jungen Wilden
Seit der letzten Ausgabe hat der Zoo Nachwuchs bekommen: Ein Katta, ein Kapuziner und ein Pavianjunges wurden geboren.

Die Neuzugänge
Da die Einschränkungen wegen der Vogelgrippe endlich aufgehoben wurden, können nun wieder neue Tiere willkommen heißen. Den Anfang machte ein weiblicher Fennek aus Dortmund, der nun dem bereits im Walter Zoo lebenden Männchen Gesellschaft leistet. Außerdem sind eine Türkistangare aus Antwerpen und ein Waldrebhuhn aus Ostrava eingetroffen.
Die Abgänge
Wie bei den Neuzugängen gilt auch für Abgaben: Einige waren bereits vor dem Vogelgrippegeschehen geplant, mussten aber verschoben werden. So erhielt La Réserve Exotique in Frankreich eine Nachzucht von Nacht-Affen. Aus dem Vogelbestand wurden zwei Moorenten an den Zoo Zürich übergeben, ein Sonnensittich zog in den Walter Zoo in der Schweiz, und ein Mönchsittich wurde in private Hände abgegeben.
Zwei Schmuckloris fanden ein neues Zuhause im Zoo Karlsruhe. Außerdem wechselten zwei Madagaskar-Taggeckos und zwei Querstreifen-Taggeckos im Rahmen eines Einstellvertrags in eine private Haltung.
Die Trauerfälle
Die Streifenhyäne Lea ist im sehr hohen Alter von über 17 Jahren verstorben. In den letzten Jahren hatte sie altersbedingt zunehmend Zahnprobleme, die jedoch dank der guten zahnmedizinischen Betreuung durch unsere Tierärzte der Tierklinik Gessertshausen behandelt werden konnten. Kürzlich zeigte Lea jedoch plötzlich Unwohlsein, woraufhin sie in die Klinik gebracht wurde. Dort verschlechterte sich ihr Zustand schnell, und sie verstarb an einer Lungenembolie.
Darüber hinaus verstarben ein Pavianjungtier, ein Pantherchamäleon und ein Färberfrosch. Aus dem Vogelbestand mussten wir Abschied nehmen von einem Roten Sichler, einem Rotschenkel und einem Blauen Pfau.




