Im Zoo Augsburg nimmt eines der größten Bauprojekte der letzten Jahrzehnte immer deutlichere Formen an: Das neue Themenareal „Himalaya-Land“ entwickelt sich Schritt für Schritt zu einer modernen Erlebniswelt.
Nachdem bereits erste Stahlkonstruktionen für die zukünftige Leopardenanlage errichtet wurden, ist nun der nächste Baufortschritt sichtbar. Ende März werden große Baumstämme in die Anlage integriert, die später den Kleinen Pandas als naturnaher Lebensraum dienen sollen. Mit Kosten von rund 6,5 Millionen Euro gehört das Projekt zu den umfangreichsten Investitionen in der Geschichte des Zoos. Auf einer Fläche von etwa einem Hektar entsteht ein komplett neu gestalteter Bereich, der die Landschaft und Tierwelt des Himalaya möglichst realistisch abbilden soll. Ältere Gehege – etwa für Steinböcke, Emus, Kängurus und Wasserbüffel – werden dabei grundlegend modernisiert, da sie nicht mehr den heutigen Anforderungen an artgerechte Tierhaltung entsprechen. In Zukunft sollen im „Himalaya-Land“ sowohl bekannte Tierarten wie der Goldtakin als auch Rückkehrer wie die Schraubenziege sowie neue Bewohner wie Schneeleoparden und Kleine Pandas leben. Viele dieser Tiere sind bedroht und Teil internationaler Zuchtprogramme zum Arterhalt.
Neben verbesserten Lebensbedingungen für die Tiere setzt der Zoo auch auf ein stimmiges Besuchererlebnis. Die Anlage wird sich optisch an der Gebirgslandschaft des Himalaya orientieren und durch abwechslungsreiche Wegeführungen neue Perspektiven ermöglichen. Gleichzeitig soll der Themenbereich Wissen über den Lebensraum Himalaya und den Schutz der dortigen Arten vermitteln. Die Bauarbeiten laufen seit Anfang 2025, die Eröffnung des neuen Areals ist für September 2026 geplant.





