Nürnberg – Ein Vorfall im ICE von München nach Nürnberg sorgte am Freitagvormittag (17. April) für Aufsehen. Ein 21-jähriger Deutscher attackierte einen Zugbegleiter und zeigte dabei den Hitlergruß. Der junge Mann war ohne gültiges Ticket unterwegs.
Konfrontation bei der Fahrscheinkontrolle
Während der Fahrscheinkontrolle stellte der 54-jährige Mitarbeiter der Deutschen Bahn fest, dass der 21-Jährige keinen gültigen Fahrschein bei sich hatte. Auf die Aufforderung, seine Personalien anzugeben, reagierte der Mann aggressiv. Er hob den rechten Arm zum Hitlergruß, griff nach dem Diensthandy des Zugbegleiters und schlug ihm damit gegen den Kopf.
Folgen für den Zugbegleiter und den Täter
Obwohl der Zugbegleiter Schmerzen erlitt, entschied er sich, keine ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen und setzte seinen Dienst fort. Am Nürnberger Hauptbahnhof wurde der bereits polizeibekannte Mann von Einsatzkräften der Bundespolizei empfangen und zur Dienststelle gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige wieder entlassen. Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Erschleichens von Leistungen strafrechtlich verantworten.



