Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizei in Bayern einen gezielten Einsatz gegen Gewaltkriminalität an Bahnhöfen durchgeführt. Über 150 Beamtinnen und Beamte der Bundespolizeidirektion München waren gleichzeitig an den Bahnhöfen in München, München-Ost, Nürnberg, Regensburg und Rosenheim im Einsatz.
Ergebnisse des Schwerpunkteinsatzes
Der Einsatz führte zu 679 Identitätsfeststellungen und 33 Fahndungstreffern. Zudem wurden 49 sogenannte Gefährderansprachen geführt, 36 Platzverweise erteilt und 7 Gegenstände sichergestellt, darunter Messer, Pfeffersprays und eine Schreckschusspistole. Die Beamtinnen und Beamten registrierten 7 Verstöße gegen Allgemeinverfügungen der Bundespolizei, die das Mitführen gefährlicher Gegenstände und Waffen in den Bahnhöfen verbieten. Es wurden 12 Ermittlungsverfahren, hauptsächlich wegen Gewaltdelikten, und 2 Bußgeldverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet.
Besonderer Vorfall in Regensburg
Ein bemerkenswerter Vorfall ereignete sich am Hauptbahnhof Regensburg. Ein sogenannter Super-Recognizer der Bundespolizei identifizierte dort einen per Haftbefehl gesuchten Deutschen. Dies unterstreicht die Effizienz und das Erfolgsmodell des Einsatzes rund um die Einsatzkräfte in Bayern.

