Am Donnerstagabend, dem 9. Juli, kam es im Hauptbahnhof Augsburg zu einem Zwischenfall, als ein Mann während eines Polizeieinsatzes Widerstand gegen die Einsatzkräfte der Bundespolizei leistete. Bei dem Vorfall wurden zwei Beamte leicht verletzt.
Reisende ohne Fahrschein verursachen Einsatz
Gegen 23:15 Uhr hatte die Verkehrsleitung der Deutschen Bahn die Bundespolizeiinspektion Nürnberg über zwei Reisende im ICE 904 informiert, die ohne gültigen Fahrschein von München nach Augsburg unterwegs waren. Die Männer waren 30 und 38 Jahre alt und bulgarische Staatsangehörige.
Widerstand im Hauptbahnhof Augsburg
Am Hauptbahnhof Augsburg weigerte sich der 30-Jährige, den Zug zu verlassen, was die Bundespolizei dazu veranlasste, ihn aus dem Zug zu führen. Während dieser Maßnahme leistete der Mann körperlichen Widerstand und beleidigte sowie bedrohte die Beamten. Während des Einsatzes erlitten zwei Bundespolizisten leichte Verletzungen, konnten jedoch weiter im Dienst bleiben.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 30-Jährige aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Auch sein 38-jähriger Begleiter durfte die Dienststelle nach Abschluss der Sachbearbeitung verlassen. Gegen den 30-Jährigen hat die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Der 38-Jährige sieht sich einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen gegenüber.

