Bundespolizei verweigert Einreise von zehn Migranten bei Kiefersfelden

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Die Bundespolizei hat am Samstagnachmittag bei Kiefersfelden insgesamt fünf somalischen Staatsangehörigen die Einreise nach Deutschland verweigert. Zuvor wurden bereits fünf eritreische Staatsbürger bei der Einreise gestoppt. Beide Gruppen hatten nicht die notwendigen Papiere für die Einreise oder den geplanten Aufenthalt in Deutschland.

Einreiseverweigerung bei Kiefersfelden

Die somalischen Migranten waren in einem Fahrzeug mit österreichischem Kennzeichen unterwegs. Keines der fünf Gruppenmitglieder, darunter der Fahrer, konnte den Beamten gültige Ausweispapiere vorzeigen. Nach ersten Erkenntnissen waren sie bereits in Österreich registriert. Gegen sie wurde deshalb der Verdacht des illegalen Einreiseversuchs erhoben, der Fahrer wurde zusätzlich als mutmaßlicher Schleuser angezeigt. Nach Abschluss der Maßnahmen mussten sie das Land in Richtung Österreich verlassen.

Eritreische Migranten ohne gültige Papiere

Auch fünf Eritreer mussten nach Österreich zurückkehren, nachdem sie im Fernreisezug von Kufstein nach München von den Beamten angetroffen wurden. Die vorgelegten Aufenthaltserlaubnisse für Italien waren abgelaufen. Damit endete die Reise für die Gruppe, bestehend aus drei Minderjährigen und zwei Erwachsenen, in Rosenheim. Der 37-jährige Reiseorganisator erhielt eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern und wurde zusammen mit der Gruppe zurück nach Österreich geschickt.

Gesamte Aktivitäten der Bundespolizei

Das gesamte Wochenende über stellten die Beamten der Rosenheimer Bundespolizei etwa 20 Personen fest, die offenbar versucht hatten, illegal nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ist für die Sicherheit der Bahnreisenden sowie der Bahnanlagen in ihrem Zuständigkeitsbereich verantwortlich und wirkt gegen grenzüberschreitende Kriminalität und illegale Migration.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.