Ukrainischer Staatsbürger mit illegalem Elektroschocker im Münchner Hauptbahnhof festgenommen

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

In den frühen Morgenstunden des 4. Juli kontrollierte die Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof einen 26-jährigen Ukrainer aus Rosenheim. Dabei wurde ein verbotenes Elektroimpulsgerät sichergestellt. Der Mann fiel zuvor bei einer polizeilichen Maßnahme durch störendes Verhalten auf.

Kontrolle und Auffinden des Elektroschockers

Gegen 4 Uhr führte eine Streife der Bundespolizei eine Personenkontrolle durch. Der 26-Jährige störte die Maßnahme wiederholt und ignorierte einen ausgesprochenen Platzverweis. Bei einer anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass er keine Ausweisdokumente bei sich trug. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Elektroimpulsgerät ohne vorgeschriebenes Prüfzeichen, das sichergestellt wurde.

Aggressives Verhalten und medizinischer Notfall

Der Mann verhielt sich zunehmend aggressiv und unkooperativ, weshalb ihm Handfesseln angelegt wurden. Bei der weiteren Maßnahme trat ein medizinischer Notfall auf. Der verständigte Rettungsdienst untersuchte und versorgte den 26-Jährigen vor Ort. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,12 Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen.

Ermittlungen wegen des Waffengesetzes

Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den 26-Jährigen wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Waffengesetz.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.