39-jähriger Spanier verletzt Polizisten bei Kontrolle im Münchner Hauptbahnhof

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Donnerstagnachmittag, dem 25. Juni, kam es im Münchner Hauptbahnhof zu einem Zwischenfall, bei dem ein 39-jähriger Spanier Bundespolizisten angriff. Ein Beamter erlitt Verletzungen und musste seinen Dienst beenden. Der Mann wird nun wegen tätlichen Angriffs, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung beschuldigt.

Unkooperatives Verhalten führt zu Eskalation

Gegen 14:50 Uhr bemerkte eine zivile Streife der Bundespolizei im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs einen Mann, der seine 64-jährige Mutter mit frauenfeindlichen Ausdrücken beleidigte. Die Polizisten entschlossen sich zu einer Personenkontrolle. Der Mann reagierte von Beginn an äußerst unkooperativ und aggressiv. Nach Beleidigungen gegen einen Polizisten spuckte er dem Beamten ins Gesicht, als er zur Dienststelle mitgenommen werden sollte.

Gewalttätiger Widerstand

Die Einsatzkräfte mussten den Mann zu Boden bringen, wobei dieser wild um sich trat und einen 27-jährigen Polizisten wiederholt am Bein traf. Trotz erheblichem Widerstand konnte der wohnsitzlose Mann mit Unterstützung weiterer Streifen gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Auch dort setzte er die Beleidigungen gegen die Beamten fort. Der verletzte Polizist wurde aufgrund von Schmerzen im Bein zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht und als leicht verletzt eingestuft.

Freilassung nach Maßnahmen

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Spanier ergab keine Alkoholisierung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 39-jährige Mann und seine Mutter gegen 18:30 Uhr aus der Dienststelle entlassen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.