Im Rahmen einer Schleierfahndung kontrollierte die Grenzpolizeiinspektion Waidhaus am Donnerstagnachmittag, den 9. Juli, einen Pkw auf der BAB A6 bei Wernberg-Köblitz. Das Fahrzeug mit slowakischer Zulassung war von einem 37-jährigen Slowaken gefahren worden. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten eine größere Summe Bargeld, was den Verdacht der Geldwäsche erhärtete. Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat die Ermittlungen übernommen.
Fahndungserfolg bei Verkehrskontrolle
Während der Routinekontrolle hatten die Beamten Unstimmigkeiten festgestellt, was zu einer gründlicheren Überprüfung des Fahrzeugs führte. Im Auto fanden sie mehrere zehntausend Euro an Bargeld, das versteckt transportiert wurde.
Verdacht auf Fälschung und Geldwäsche
Zusätzlich zu dem Bargeld entdeckten die Polizisten im Handschuhfach einen rumänischen Heimtierausweis, bei dem der Verdacht einer Totalfälschung bestand. Das Bargeld, das Fahrzeug, mehrere Mobiltelefone sowie der gefälschte Ausweis wurden beschlagnahmt.
Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg wurde der 37-jährige Beschuldigte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Kriminalpolizei Amberg verfolgt nun die Herkunft des Bargelds und führt die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche.

