Frau löst Polizeieinsatz in Redwitz nach Betreten von Bahngleisen zur Katzensuche aus

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Dienstagvormittag löste die Suche nach einer entlaufenen Katze einen Polizeieinsatz im Bereich Redwitz aus. Eine 42-jährige Frau begab sich auf der Suche nach ihrem Haustier auf die Bahngleise zwischen Hochstadt-Marktzeuln und Probstzella und brachte sich dabei in ernste Gefahr. Der Triebfahrzeugführer eines nahenden Zuges bemerkte die Frau rechtzeitig und leitete eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden, weder die 42-Jährige noch das Zugpersonal oder die etwa 40 Reisenden an Bord.

Gefährlicher Vorfall führte zu Zugverspätungen

Das Zugpersonal hielt die Frau bis zum Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte der PI Lichtenfels fest. Aufgrund des Vorfalls wurde die betroffene Bahnstrecke für etwa eine Stunde gesperrt, was zu Verzögerungen im Bahnverkehr führte.

Bundespolizei warnt vor Gefahren im Bahnverkehr

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor den Gefahren im Bahnverkehr. Bahnanlagen sollten nur an den dafür vorgesehenen Stellen betreten oder überquert werden. Züge nähern sich oftmals nahezu lautlos und besitzen einen langen Bremsweg. Bereits das unbefugte Betreten der Gleise kann lebensgefährlich sein und erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr haben. Weitere Informationen und Hinweise zum sicheren Verhalten an Bahnstrecken finden Interessierte unter www.bundespolizei.de/sicher-auf-bahnanlagen.

Diesen Artikel teilen
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.