Bauzug entgleist in München: 500.000 Euro Schaden, Ermittlungen gegen Rangierführer eingeleitet

Alfred Ingerl
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Am Dienstagnachmittag, dem 14. Juli, ereignete sich zwischen der Hackerbrücke und der Donnersbergerbrücke in München ein Vorfall mit einem Bauzug, der aus den Gleisen sprang. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, jedoch beläuft sich der Sachschaden auf mindestens 500.000 Euro.

Fehlhandlung führt zur Entgleisung

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei verursachte eine Fehlhandlung des 32-jährigen deutschen Rangierführers während eines Rangiervorgangs gegen 15:20 Uhr die Entgleisung. Ein Waggon des Bauzugs sprang im Bereich einer Weiche aus den Gleisen und kam nach wenigen Metern zum Stillstand. Der Rangierführer blieb unverletzt.

Erheblicher Schaden an der Infrastruktur

Durch die Entgleisung entstanden umfangreiche Schäden an den Gleisanlagen, den Bahnschwellen, einer Weiche und dem betroffenen Waggon. Der Sachschaden wird auf mindestens 500.000 Euro geschätzt. Die Bundespolizei leitete gegen den verantwortlichen Mitarbeiter ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ein.

Bergung und Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Bergung des entgleisten Waggons startete um 18:30 Uhr und war gegen 21:30 Uhr beendet. Während dieser Arbeiten blieben die Strecken in Richtung Landshut gesperrt. Dank der Verfügbarkeit von Ausweichgleisen kam es zu keinen betrieblichen Beeinträchtigungen. Für die Dokumentation des Vorfalls fertigte die Bundespolizei-Fliegerstaffel aus Oberschleißheim Luftaufnahmen an.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.