Am Montag, den 1. Juni, kam es im Regionalexpress RE 4014 zwischen München und Ingolstadt zu einem Vorfall, bei dem eine 38-jährige Rumänin eine Zugbegleiterin attackierte. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.
Zugbegleiterin im Dienst attackiert
Der Vorfall ereignete sich kurz vor der Station Rohrbach. Ein 29-jähriger Mitreisender machte die Zugbegleiterin auf die laut schreiende Frau aufmerksam. Als die Zugbegleiterin nach dem Fahrschein der Frau fragte, eskalierte die Situation. Die Frau schlug der Zugbegleiterin mit der Hand gegen den Hinterkopf und schubste sie. Ein Eingreifen des Mitreisenden verhinderte weitere Übergriffe.
Einsatz der Bundespolizei
Die Zugbegleiterin informierte die Bundespolizeiinspektion Nürnberg, woraufhin der Zug in Rohrbach anhielt. Beamte des Bundespolizeireviers Ingolstadt übernahmen die weiteren Maßnahmen. Die Zugbegleiterin, die keine sichtbaren Verletzungen davontrug, brach ihren Dienst ab und suchte vorsorglich einen Arzt auf.
Weitere Maßnahmen und Verspätung
Die 38-Jährige, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt ist, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Durch den Vorfall verspätete sich der Zug um 41 Minuten.

