Für die Eigner Angels Nördlingen ist die Saison 2025/2026 ohne die erhoffte Playoff-Teilnahme zu Ende gegangen. Bereits eine Woche vor dem letzten Spieltag war klar, dass der Sprung unter die besten acht Teams nicht mehr möglich ist. Die Niederlage in Saarlouis und der gleichzeitige Sieg des Herner TC beendeten alle Hoffnungen vorzeitig.
Eigentlich hätte der letzte Spieltag noch einmal für Spannung sorgen können. Doch die entscheidenden Ergebnisse fielen bereits zuvor. Durch die Niederlage in Saarlouis und den deutlichen Erfolg von Herne gegen Osnabrück war der Rückstand der Nördlingerinnen auf Rang acht nicht mehr aufzuholen. Damit war der Traum von der Endrunde frühzeitig beendet.
Saison mit vielen Rückschlägen
Die Spielzeit stand für die Angels von Beginn an unter schwierigen Vorzeichen. Schon in der Vorbereitung musste das Team den Ausfall von Kapitänin Lisa Berthold verkraften, die sich schwer verletzte. Im weiteren Verlauf der Saison kamen weitere Verletzungen und personelle Veränderungen hinzu.
Die Folge: Das Team konnte nur selten in Bestbesetzung antreten. Immer wieder mussten Rollen neu verteilt und Formationen angepasst werden – eine Situation, die sich durch die gesamte Saison zog.
Viele knappe Spiele
Trotz der schwierigen Umstände zeigte die Mannschaft immer wieder ihr Potenzial. Besonders bitter aus Sicht der Angels: Viele Spiele wurden nur knapp verloren. Insgesamt sieben Niederlagen mit weniger als zehn Punkten Unterschied zeigen, wie eng es häufig zuging.
Mehrfach war Nördlingen nah an wichtigen Erfolgen – doch am Ende fehlte oft das entscheidende Quäntchen Glück.
Ein emotionaler Moment zum Abschluss
Ein besonderer Besuch sorgt zum Saisonende dennoch für einen positiven Akzent. Mit Imeji Amojo kommt eine ehemalige Nationalspielerin und die neue Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 1. DBBL mit dem USC Freiburg nach Nördlingen. Ihr Besuch setzt ein Zeichen der Unterstützung und rundet eine schwierige Saison zumindest symbolisch ab.
Mehr Potenzial als die Tabelle zeigt
Auch wenn die gesteckten Ziele – das Pokalfinalwochenende und die Playoffs – klar verpasst wurden, bleibt eine Erkenntnis: In der Mannschaft steckt deutlich mehr Potenzial, als es der Tabellenstand am Ende widerspiegelt. Vor allem der starke Zusammenhalt im Team trotz vieler Rückschläge macht Hoffnung für die Zukunft.





