Die Schäden an der stadtauswärtigen Seite der MAN-Brücke werden genauer untersucht. Ab Oktober gibt es deshalb Einschränkungen für den Verkehr an der Berliner Allee. Erste Ergebnisse sollen im November vorliegen.
Nachdem bereits Mängel am Bauwerk festgestellt wurden, soll der Zustand der Brücke nun genauer bewertet werden. Dafür wird ab Montag, 5. Oktober, im Bereich der Berliner Allee ein Gerüst aufgebaut. Es ermöglicht den Fachleuten den Zugang zum Inneren der Brücke, um dort weitere Untersuchungen durchzuführen.
Die Arbeiten werden mehrere Wochen dauern. Bereits seit August darf die Südbrücke nicht mehr von Schwerverkehr genutzt werden.
Eine Fahrspur je Richtung bleibt offen
Während der Untersuchungen entfällt stadteinwärts der separate Rechtsabbiegestreifen. Der Verkehr kann jedoch weiterhin in beiden Richtungen jeweils über eine Fahrspur fließen.
Für Fußgänger und Radfahrer bleibt die Verbindung ebenfalls bestehen. Sie werden an der Baustelle vorbeigeführt.
Geh- und Radweg wird zeitweise verlegt
Zusätzliche Untersuchungen sind für Oktober und November auf der Oberseite der südlichen Brückenhälfte geplant. Dafür muss der Geh- und Radweg zeitweise verlegt werden.
Mit ersten Erkenntnissen zum Zustand der Brücke rechnen die Verantwortlichen im November. Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse soll anschließend entschieden werden, wie mit dem Bauwerk weiter verfahren wird.

