Ein aufmerksamer Bürger in Pentling im Landkreis Regensburg hat einen Betrugsversuch in einem lokalen Verbrauchermarkt verhindert, bei dem eine Seniorin um 1.000 Euro betrogen werden sollte. Ein 31-jähriger Mann erkannte den Betrug bei einem ungewöhnlichen Kauf an der Kasse und schützte die Seniorin vor einem finanziellen Verlust.
Betrugsversuch mit Geldkarten rechtzeitig erkannt
Am Donnerstag, den 26. März, versuchte eine 84-jährige Frau in einem Verbrauchermarkt in Pentling Geldkarten im Wert von 1.000 Euro zu erwerben. Der 31-Jährige, der hinter der Seniorin in der Warteschlange stand, bemerkte den untypischen Kauf und sprach die Frau darauf an. Sie erzählte ihm, sie habe einen Anruf erhalten, in dem ein unbekannter Anrufer ihr einen Gewinn von 40.000 Euro in Aussicht gestellt hatte. Um den Gewinn zu erhalten, solle sie jedoch Geldkarten im genannten Wert kaufen und diese in der Nähe einer Bankfiliale am Regensburger Bahnhof hinterlegen.
Schnelles Handeln rettet vor finanziellem Verlust
Der aufmerksame Kunde informierte die Seniorin über den Betrug und riet ihr, die Karten nicht zu aktivieren und stattdessen an der Kasse umzutauschen. Er rief daraufhin die Polizei und begleitete die Frau nach Hause, wo er auf das Eintreffen der Beamten wartete. Dank seines schnellen Handelns konnte ein erheblicher Vermögensschaden bei der Seniorin abgewendet werden. Die Polizeiinspektion Neutraubling hat die Ermittlungen aufgenommen.
Polizei Oberpfalz warnt vor betrügerischen Anrufen
Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche und ähnlichen Methoden. Sie raten dazu, bei solchen Anrufen sofort aufzulegen. Weitere Empfehlungen der Polizei beinhalten:
- Gehen Sie nicht auf Gewinnversprechen ein, bei denen Sie im Voraus Geld zahlen oder Guthabencodes übermitteln sollen.
- Seriöse Gewinnveranstalter verlangen keine „Gebühren“ oder „Versicherungskosten“.
- Geben Sie Codes oder Kartennummern niemals telefonisch, per E-Mail oder Messenger weiter.
- Beenden Sie fragwürdige Gespräche umgehend und informieren Sie die Polizei.
- Sprechen Sie auch mit älteren Angehörigen über solche Betrugsmaschen.




