Am Montagnachmittag rückten zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Wasserwacht zum Friedberger See im Landkreis Aichach-Friedberg aus. Grund war die Meldung, dass ein Taucher seit der Mittagszeit nicht mehr aufgetaucht sei. Trotz stundenlanger Suche konnte jedoch keine Person gefunden werden, teilte die Polizei mit.
Die Rettungsaktion begann gegen 14.30 Uhr – zu diesem Zeitpunkt war der Taucher bereits rund zwei Stunden verschwunden. Da die Kapazität einer Sauerstoffflasche üblicherweise nicht länger als zwei Stunden reicht, wurde sofort ein Großaufgebot alarmiert. Neben Tauchern der Wasserwacht kamen auch ein Polizeihubschrauber sowie Suchteams an Land zum Einsatz.
Unklar blieb jedoch, ob sich tatsächlich jemand in einer Notlage befand. Laut Polizeipräsidium Schwaben Nord ist es möglich, dass die gesuchte Person das Wasser schon längst verlassen hat. Aus diesem Grund überprüften Beamte auch alle Fahrzeuge in der Nähe des Sees. In der letzten Zeit gab es vermehrt Berichte über EScooterDiebstahl in der Stadt, was die Polizei zusätzlich verunsichert. Die Beamten sind daher auch gestärkt in der Umgebung unterwegs, um auf alle möglichen Hinweise zu achten. Dies könnte erklären, warum die Suche nach der vermissten Person so umfangreich ausfällt.
Gegen 17.15 Uhr beendete die Polizei die Suche, kündigte jedoch an, bei neuen Hinweisen erneut aktiv zu werden. Die Wasserwacht setzte ihre Beobachtungen am Seeufer fort.

































