Brand in Tiefgarage und politisch motivierte Schmierschriften in Au-Haidhausen

Alfred Ingerl
6 Minuten Lesezeit

Am Dienstagabend, den 19. Mai 2026, entdeckte ein 54-jähriger in München lebender chilenischer Staatsbürger ein brennendes Kleidungsstück in einer Tiefgarage in Au-Haidhausen. Der Mann konnte das Feuer eigenhändig löschen, bevor kurze Zeit später ein weiterer kleiner Brand in der gleichen Tiefgarage festgestellt wurde.

Schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte

Der 54-Jährige alarmierte den Polizeinotruf 110, woraufhin die Feuerwehr die Brandstelle schnell unter Kontrolle brachte. Glücklicherweise blieben alle Personen unverletzt.

Politische Schmierschriften entdeckt

Im Zuge der Ermittlungen stießen die Beamten auf mehrere politisch motivierte Schmierschriften. Es ist nicht auszuschließen, dass dieselben Täter dafür verantwortlich sind. Der entstandene Schaden konnte bislang nicht beziffert werden. Die Fahndung nach möglichen Verdächtigen verlief bisher ergebnislos. Die Ermittlungen wurden vom Kriminalfachdezernat 4 übernommen.

Zeugenaufruf: Wer im Zeitraum um den Vorfall im Bereich der Balanstraße und St.-Martin-Straße in Ramersdorf-Perlach Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München in Verbindung zu setzen.

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Am Mittwoch, den 20. Mai 2026, erhielt die Polizei gegen kurz nach zwölf Uhr einen Notruf über eine randalierende Person in einer Wohnung in Sendling-Westpark. Mehrere Streifenbeamte wurden daraufhin zur Einsatzstelle entsandt. Dort griff ein 24-jähriger Deutscher die Beamten an.

Während der körperlichen Auseinandersetzung erlitten zwei Polizisten Prellungen, konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen. Der Täter wurde überwältigt, gefesselt und zur Polizeistation gebracht. Wegen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung wird er angezeigt. Angesichts seines auffälligen Verhaltens wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Die Ermittlungen führt das Kommissariat 24.

Am frühen Donnerstagmorgen des 21. Mai 2026 verfolgte eine Polizeistreife in Schwabing-Freimann einen Audi-Pkw, der sich der Kontrolle entziehen wollte. Der Fahrer ignorierte sämtliche Anhaltesignale und fuhr mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet, wobei er mehrere Verkehrsdelikte beging.

Verfolgungsjagd endet mit Unfall

Am Frankfurter Ring wurden andere Verkehrsteilnehmer durch die Fahrweise gefährdet. Beim Abbiegen kam der Pkw von der Straße ab und prallte gegen einen Metallabsperrbügel. Die Insassen flüchteten zu Fuß, doch der Fahrer, ein 18-jähriger Kroate, wurde später gefasst und vorläufig festgenommen. Er besaß keine gültige Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Neben dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort wird er wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und anderer Delikte angezeigt. Die Münchner Verkehrspolizei und das Kriminalfachdezernat 8 ermitteln.

Am Mittwoch, den 20. Mai 2026, fiel eine über 90-jährige Anwohnerin in Sendling-Westpark einem Betrügertrick zum Opfer. Eine unbekannte Anruferin behauptete, ihr Neffe habe einen tödlichen Unfall verursacht und man benötige 60.000 Euro als Kaution. Gutgläubig übergab die Seniorin das Geld an einen unbekannten Mann, der sich anschließend entfernte.

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Fahndung ohne Erfolg

Der Abholer, der mit einem blauen Opel Astra flüchtete, wird von der Polizei gesucht. Die Ermittlungen laufen bei Kommissariat 61. Zeugen, die im Umfeld der Johann-Clanze-Straße in den angegebenen Stunden Auffälliges bemerkt haben, werden um Mithilfe gebeten.

In der Nacht zum Donnerstag, dem 21. Mai 2026, wurde ein Brand im Innenhof eines Mehrfamilienhauses in Sendling entdeckt. Die Feuerwehr konnte das Feuer, das auf die Hausfassade übergriff, schnell löschen. Die Ermittler gehen von versuchter schwerer Brandstiftung aus. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Die Polizei sucht Zeugen, die rund um die Karwendelstraße Beobachtungen gemacht haben könnten. Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.

In der Nacht zum Donnerstag wurde in der Ludwigsvorstadt ein Mann bei der Brandstiftung an einer Ampelanlage festgenommen. Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Täter und alarmierte die Polizei. Der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Somalier ohne festen Wohnsitz, wurde vor Ort verhaftet.

Obwohl der Brand die Kabel beschädigte, blieb die Ampel funktionstüchtig. Der Mann ist alkoholisiert und wurde in Gewahrsam genommen. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.

Am Mittwoch, den 20. Mai 2026, wurde ein 38-jähriger Deutscher in Milbertshofen verhaftet, nachdem er sich einer Fußgängerin exhibitionistisch gezeigt hatte. Die 23-jährige Frau meldete den Vorfall der Polizei, und der Mann konnte in seiner Wohnung festgenommen werden. Er wurde angezeigt und nach der Erkennungsbehandlung wieder entlassen. Das Kommissariat 15 hat die Ermittlungen übernommen.

Warnung vor falschen Polizeibeamten

Eine über 90-jährige Münchnerin wurde am Mittwoch, den 20. Mai 2026, in Schwabing von falschen Polizeibeamten um ihren Schmuck betrogen. Die Täter, die angaben, eine Ermittlung durchführen zu müssen, nahmen Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro an sich. Trotz der Verdachtsmeldung eines Nachbarn konnten die Täter entkommen. Die Polizei ermittelt über Kommissariat 55 und appelliert an Zeugen, sich bei Wahrnehmungen im Bereich der genannten Straßenzüge zu melden. Die Polizei warnt: Seien Sie misstrauisch gegenüber Fremden, die Geld oder Wertsachen verlangen. Bei Zweifeln rufen Sie sofort die 110 an!

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.