Polizei-Einsatz in Milbertshofen: Bedrohung mit vermeintlichem Sprengstoff endet ohne Verletzte

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Mittwoch, dem 1. Juli 2026, sorgte eine Bedrohungssituation in Milbertshofen für einen größeren Polizeieinsatz. Ein 27-jähriger Mann mit serbischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München betrat gegen 13:25 Uhr das Sozialbürgerhaus in der Knorrstraße und behauptete, Sprengstoff bei sich zu tragen.

Polizeieinsatz und Festnahme

Nach der Meldung über den Notruf rückten zahlreiche Polizeistreifen zum Einsatzort aus. Der Tatverdächtige konnte noch vor dem Gebäude angetroffen und ohne Widerstand festgenommen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Person und der mitgeführten Gegenstände wurden keine gefährlichen Materialien gefunden.

Auswirkungen und Ermittlungen

Während des Vorfalls blieb das Sozialbürgerhaus unverletzt, und es wurden keine Personen verletzt. Dennoch durchsuchte die Polizei das Gebäude gründlich, fand jedoch keine weiteren verdächtigen Gegenstände. Die Knorrstraße blieb für die Dauer des Einsatzes zwischen Frankfurter Ring und Max-Diamand-Straße gesperrt.

Rund 80 Polizeibeamte waren im Einsatz, während die Mitarbeiter des Sozialbürgerhauses polizeilich betreut wurden. Die Ermittlungen zur Klärung des Tatmotivs übernimmt das Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.