Freilassing – Am Wochenende vom 23. bis 25. Januar führte die Bundespolizei Freilassing mehrere Kontrollen durch und stieß dabei auf zahlreiche Verstöße gegen die Rechtsordnung. Insgesamt wurden mehr als 75 Fahndungstreffer erzielt und 13 Haftbefehle vollstreckt.
Gefälschte Arbeitsverträge und Einreiseverbote
Am Freitag (23. Januar) kontrollierten Bundespolizisten am Bahnhof Freilassing einen Einreisezug und stellten Widersprüche bei den Angaben eines 18-jährigen und einer 43-jährigen türkischen Staatsangehörigen fest. Beide legten gefälschte Arbeitsverträge vor und planten offenbar, in Deutschland zu arbeiten statt nach Bulgarien weiterzureisen. Aufgrund dieser Feststellungen wurde ihnen ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot in Deutschland erteilt und sie wurden nach Österreich zurückgewiesen.
Haftbefehle bei Kontrollen festgestellt
Am Samstag (24. Januar) ergab eine Überprüfung eines Reisbusses in Mühldorf, dass ein 55-jähriger rumänischer Staatsangehöriger mit einem Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht wurde. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, verbüßt er nun eine 40-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.
Ebenfalls am Samstag wurden mehrere Fahndungstreffer an der A8 verzeichnet. Ein 21-jähriger Rumäne und ein 51-jähriger Bulgare wurden aufgrund nicht beglichener Geldstrafen für Erschleichen von Leistungen in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
Weitere Feststellungen an der Grenze
An derselben Kontrollstelle wurde eine polnische Jugendliche mit einem gefälschten Ausweis entdeckt. Sie war von ihren Eltern als vermisst gemeldet worden und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen ihrem Vater übergeben.
Am Sonntag (25. Januar) wurde bei der Kontrolle eines 44-jährigen Slowaken an der B21 ein Haftbefehl wegen räuberischer Erpressung festgestellt. Er wurde aufgrund eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots erneut inhaftiert, nachdem er bereits 2020 abgeschoben worden war.


