China-Umsätze der Dax-Konzerne erodieren

Für viele börsennotierte Konzerne aus Deutschland entwickelt sich der einstige Boommarkt China zum Problem.

Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Bei den 15 Dax-Konzernen, die regelmäßig ihre Erlöse in China bilanzieren, sowie zwölf weiteren MDax- und SDax-Unternehmen mit nennenswertem Chinageschäft ist der Umsatzanteil gemessen am Gesamtumsatz binnen vier Jahren um knapp ein Fünftel von 18,6 Prozent auf 14,9 Prozent eingebrochen. Das zeigen Berechnungen des „Handelsblatt Research Institute“ auf Basis der Jahresbilanzen.

Besonders ausgeprägt ist der Rückgang bei den Autobauern. VW hat in seinem besten Jahr 2020 gut 42 Prozent seiner Fahrzeuge in China verkauft. 2025 waren es 30 Prozent. Der Abschwung trifft auch Industrie und Handel. Bei Adidas sank der Umsatzanteil binnen fünf Jahren von 23,6 auf 14,8 Prozent, bei Siemens von 13,2 auf 9,1 Prozent und beim boomenden Kraftwerksbauer Siemens Energy von 6,1 auf 3,7 Prozent.

Gründe dafür sind Überkapazitäten und damit verbunden ein harter Konkurrenzkampf. Dieser zwingt auch hochqualitative Anbieter, ihre Preise zu senken oder Marktanteile aufzugeben. Das geht auf Kosten der Gewinne und Margen, wie sich vor allem bei den deutschen Autobauern in Form erodierender Erträge zeigt.

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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