Chronische Schmerzen müssen nicht sein | Infoveranstaltung der Uniklinik Augsburg am 30. November über die multimodale Schmerztherapie

Am Donnerstag, 30. November, erfahren Patientinnen und Patienten alles über die Multimodale Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen.

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Symbolbild

Katharina T. leidet seit Jahren an chronischen Schmerzen. Weichteilrheuma sei das, habe man ihr früher gesagt, erzählt die heute 45-Jährige. Bis zu einer exakten Diagnose hat es eine Zeitlang gedauert und mehrerer Arztbesuche bedurft. Seit ihre Fibromyalgie diagnostiziert ist und in der Schmerztagesklinik am Universitätsklinikum Augsburg behandelt wird, geht es der dreifachen Mutter deutlich besser. „Ich habe Lebensqualität zurückgewonnen“, sagt sie.

Um Fibromyalgie geht es auch in der Informationsveranstaltung, die Dr. Matthias Haug mit seinem Team am Donnerstag, 30. November, abhält. Haug ist ärztlicher Leiter der Schmerztagesklinik. Um 18.30 Uhr informiert er über die „Multimodale Schmerztherapie bei chronischen Schmerzen“ im Kleinen Hörsaal der Uniklinik Augsburg. In diesem Rahmen möchten Haug und seine Kolleginnen und Kollegen gezielt auf Fibromyalgie eingehen. Patienten und Patientinnen können ihre Fragen stellen und bekommen die Antworten direkt vom Experten. Um Anmeldung wird gebeten unter schmerztagesklinik@uk-augsburg.de oder telefonisch unter (0821)400-2288. Die Teilnahme ist kostenlos.

Schätzungen zufolge entwickeln zwei von einhundert Menschen im Laufe der Jahre eine Fibromyalgie. Frauen sechs- bis siebenmal häufiger als Männer. Die Erkrankung entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum. Betroffene wie Katharina T. berichten über chronische Schmerzen über mehrere Monate und in verschiedenen Körperregionen. Fibromyalgie betrifft nie die Gelenke selbst, sondern entsteht meist in der Nähe von Gelenken und Muskeln. Nicht selten geht mit der Erkrankung auch eine Depression oder Angstzustände einher, da die chronischen Schmerzen für alle Patientinnen und Patienten sehr belastend sind. Katharina T. ist das beste Beispiel dafür, dass dies nicht so bleiben muss.

Von Ines Lehmann