Der FC Augsburg hat im Schwabenderby gegen den VfB Stuttgart eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Beim 2:5 vor heimischem Publikum war die Partie bereits früh entschieden. Vor allem die Defensive der Augsburger präsentierte sich ungewohnt anfällig. Damit kassiert der FCA die dritte Bundesliga-Niederlage in Folge und muss sich vor der Länderspielpause neu sortieren.
Die Augsburger erwischten einen denkbar schlechten Start. Bereits nach zwölf Minuten ging Stuttgart in Führung, als Torhüter Finn Dahmen eine Flanke nicht sicher klären konnte und Deniz Undav die Situation aus kurzer Distanz nutzte.
Auch danach blieb die Defensive des FCA unsortiert. Tiago Tomás und Nartey erhöhten innerhalb kurzer Zeit auf 3:0 für die Gäste. Nach einer halben Stunde war die Partie damit praktisch entschieden.
FCA kommt spät ins Spiel
Erst nach dem Seitenwechsel zeigten die Fuggerstädter eine bessere Reaktion. Rieder verkürzte rund zehn Minuten nach Wiederbeginn auf 1:3 und brachte kurzzeitig Hoffnung zurück. Doch diese hielt nicht lange: Nur 1:11 Minute später stellte Undav nach einem Abpraller von Dahmen den alten Abstand wieder her und traf zum 4:1.
Der FCA bemühte sich zwar weiterhin um Schadensbegrenzung. Kade verkürzte auf 2:4, doch nur 78 Sekunden später sorgte Ex-Augsburger Ermedin Demirović mit dem fünften Treffer der Stuttgarter endgültig für die Entscheidung.
Tabellarisch bleibt die Lage stabil
Mit der Niederlage endet die Heimserie der Augsburger nach acht Spielen ohne Pleite. In der Tabelle bleibt der FCA dennoch auf Rang zehn und hat weiterhin sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Nach der Länderspielpause wartet allerdings mit dem Auswärtsspiel beim Hamburger SV die nächste schwierige Aufgabe. Dort wird Augsburg eine deutliche Leistungssteigerung brauchen, um nicht doch noch in den Abstiegskampf hineinzurutschen.





